Concerts

14.09.18 Dezolat + Guests (Post Punk)

12.10.18 Endstation + Guests (Punk)

19.10.18 Scrawn + Guests (Rock, Metal)

26.10.18 Die Prokrastination + Marvpaul (Indie)

09.11.18 Earthloan + Guests (Rock, Alternative)

16.11.18 Michael Schrenk & The Moonband + Guests (Folk)

23.11.18 Cauterize + Facing the Swarm Thought + I set fire (Metal)

30.11.18 CD Präsentation: Whispers of the damned + Ad Nemori (Metal)

07.12.18 Cordobar Bandabend mit u.a.: Earthloan, Outlaw Pariah (Rock, Metal, Alternative)

Doors: 19.00 Uhr Eintritt: 5 €

 


14.09.18 Dezolat (Post Punk)

Dezolat:

Dreckig statt rausgeputzt, Sarkasmus statt Harmonie-Sucht, Intensität statt banaler guter Laune: Gegen glattproduzierte Gefühlssoße und überladene Poesie-Attitüden setzen dezolat auf klare Ecken und Kanten.
Musikalisch heißt das Reduktion auf das Wesentliche: aggressive Gitarre, treibendes Schlagzeug, Gesang. Nein, vorschriftsmäßiger Punk ist das alles sicher nicht, aber orientiert sich doch am Underground und verweigert sich dem Drang nach gefälliger Perfektion. Anklänge an die frühe NDW sind nicht völlig unbeabsichtigt, Einflüsse der Hamburger Schule nicht völlig zu leugnen.
Dezolat wissen, dass das Leben kein Ponyhof ist, und dass früher auch nichts besser war. Da hilft keine Flucht in gemütliche Wohlfühl-Ecken, sondern höchstens Weiter-Graben: Irgendwo tief unter dem Pflaster wird der Strand doch liegen.

Video: “Über den Dächern von Münchem”:

12.10.18 Endstation + Guests (Punk)

Endstation:

Endstation ist eine junge Punkrock-Band aus Oberbayern. Den vier Jungs ist die Leidenschaft auf der Bühne regelrecht anzusehen, was sich bereits ab dem ersten Song auf das Publikum überträgt. Musikalisch greift die Band auf Elemente des Punk-, bzw. des Skatepunk-Genres der 90er Jahre zurück, und kombiniert diese häufig mit (selbst-)ironischen, als auch gesellschaftskritischen Texten.
Ihre Live-Konzerte zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass auch Konzertbesucher, die Endstation zuvor noch nicht gesehen haben, von der energiegeladenen Stimmung der vier Musiker mitgerissen werden – was diese häufig zu Wiederholungstätern werden lässt.

 

19.10.18 Scrawn + Guests (Rock, Metal)

Scrawn:

Metal and Rock’n’Roll combined? Does that work? You bet! Just listen to SCRAWN, who play, live and breathe Metal’n’Roll! Heavy riffs and fast neck breakers blend perfectly with Rock’n’Roll groove, creating a whole new level of energy…

Once started as a side project, SCRAWN became a fully-fledged band in 2015. They started writing unique songs and arrangements beyond stylistic boundaries, creating their very own sound. SCRAWN’s Metal’n’Roll is bound to make you want more – and party harder!

SCRAWN, that’s Daniel on the microphone, Mike and Tim on guitar, Ecki playing the upright bass and Mik beating the hell out of those drums!

In recent months, through numberous gigs nationwide and relentless promotion, SCRAWN have caught the eyes and ears of fans and industry throughout, resulting in the worldwide signing to Metal Music Bookings & Management. Stay tuned for tour dates coming soon!

26.10.18 Die Prokrastination + Marvpaul (Indie)

Die Prokrastination

Der Vorwurf der Ichbezogenheit ist Künstlerpersönlichkeiten gegenüber schnell ausgesprochen. Und auch wenn man immer vorsichtig sein sollte mit schnellen Urteilen, ist das in vielen Fällen wohl gar nicht so falsch. Denn um sich auf eine Bühne zu stellen und a priori davon auszugehen, dass die Menschheit um die eigenen in Kunst gegossenen Ansichten wissen möchte, das setzt eine Persönlichkeit voraus, die diesen Gedanken mit sich vereinbaren kann. Ein bisschen lässt sich so etwas auch an den Texten der Künstler nachverfolgen. Etwa Patrick Wagner, einst Sänger der deutschen Noise-Rock-Pioniere Surrogat. Der machte seine Ichbezogenheit offensiv zum großen Thema seiner Kunst.

Und selbst jetzt, gute 20 Jahre nach Surrogat, wenn Wagner mit seiner neuen Formation Gewalt auftritt und in seinen Texten plötzlich erstaunlich oft das Wort “Du” vorkommt, wird man das Gefühl nicht los, dieses Du richtet sich wieder an ihn selbst. Er hat seine groß aufgebaute Persönlichkeit quasi aufgespalten und begibt sich künstlerisch in den Dialog mit sich selbst.

Auch in den Texten der Münchner Band Die Prokrastination kommt im Song “Mainstream” ein ausgesprochen starkes “Du” vor. Diesem wird zu schmissigen Poprock-Klängen dabei langweilige Mittelmäßigkeit vorgeworfen – und zwar ziemlich drastisch und unmissverständlich aus der Warte des unkonventionellen Künstlers heraus. Wäre das nicht in so ausgesprochen liebreizende und bekömmliche Musik verpackt, wäre das von Surrogat gar nicht so weit entfernt. Doch musikalisch ist der Gegensatz groß, in dem sich das Quartett um Sängerin und Gitarristin Katharina “Katha” Gulde ästhetisch bewegt. Sie beschweren sich über zwischenmenschliche Unverlässlichkeit (“Happy End”), über eine Social-Media-getrimmte Menschheit, die albern betitelten Trends, die man eigentlich unter anderem Namen schon kennt, hinterherrennt (“Bikram Yoga”), oder nehmen verspielt die Vorurteile und Blaupausen vermeintlich urbaner Hipsterness auseinander (“Sorry Baby”). Die Musik dazu aber besteht aus beschwingten und leicht verzerrten Dur-Akkorden und erzeugt eine allgemeine Mitsing-Euphorie.

“Punk kann als Ausdruck von intensiven Gefühlen, als wütende Stimme, als rebellischer Gegenpol zu festgefahrenen Strukturen auch 2018 aktuell und inspirierend sein”, erklären sie, doch: Punk könne auch schnell “veraltet oder satirisch wirken, wenn er zu plakativ gelebt wird”. Deshalb versuche man mit Die Prokrastination mehr eine innere Haltung zu finden als “typische Punk-Attitüden nach außen zu tragen”. Der Mittelweg, auf den sich die Band, die seit eineinhalb Jahren zusammenspielt, damit begibt, ist aber auch kein leichter. Denn die eigene Antihaltung zerbricht bisweilen an der Zugänglichkeit der Musik. Andererseits sind das gut geschriebene Songs, die wohl ein ungleich größeres Publikum erreichen könnten als etwa Patrick Wagner mit Gewalt und deren Anti-Musik-Attitüde. Von der Gefahr zu einer so plakativ rockistischen Anbiederung zu werden, wie das etwa Jennifer Rostock sind, ist Die Prokrastination jedoch noch ein gutes Stück entfernt. Schon allein, weil in der Musik Indie-Geist und feine Intellektualität mitschwingen, die allzu große Stadion-Poprock-Gesten unterbinden. Die ist zwar nicht ganz so sperrig-studentisch, wie das bei Marv Paul, der früheren Band von Bassisten Gregor

Marvpaul:

Mit dem deutschen Indierock verhält es sich momentan so, wie es sich mit dem restlichen Musikmarkt verhält: Er liegt brach. Es gibt wenig Material, über das man wirklich diskutieren könnte. Und wenn etwas Neues erscheint, verfliegt die frühe Begeisterung recht schnell.

Gisbert zu Knyphausen, das ist einer, der noch begeistern kann. Das neue Kettcar Album „Zwischen den Runden“ wurde ebenfalls euphorisch angenommen und das zu recht. Doch was genau sollen die noch retten? Eine Szene, die Tim Bendzko im letzten Jahr untergraben und dann zerstört hat? Eine Szene, die ernsthaft in Frage stellt wie gut Thees Uhlmanns Soloalbum war?

Wie gut, dass nun tatsächlich die Jungen antreten, um sich an der Wiederbelebung zu versuchen. Und wenn ich „Jungen“ schreibe, dann meine ich das auch. Sie sind gerade frisch an der Uni, stammen aus dem Münchner Umland und nennen sich Marvpaul. Clemens Techmer spielt neben Gitarre Akkordeon, Gregor Poglitsch Bass, Maximilian Haberland Keyboard und Johannes Dörre Schlagzeug. Ihr Debüt, das am 14. Januar erschien, nennen sie „Es gibt hier nicht nichts zu tun, aber etwas anderes gibt es auch nicht.“ Darauf klingen sie wie Franz Ferdinand, hätten diese im Jetzt ihr erstes Album aufgenommen, legen schweres Klavier und psychedelisches Glockenspiel zu einem Horrorfilmintro übereinander und rappen über eine videospielartige Melodie. Dieser Sprechgesang legt einen Vergleich mit Casper nahe (der ja letztes Jahr auch stark am Retten war) – wenn der Refrain wütend wird zumindest. Doch die Jungs können auch Chanson (kling nach Chanson, heißt nach Chanson, handelt von Chanson) und nun, dann wird’s punkig. Ein weiteres Spektrum und sicher, es drängt sich der Kraftklubvergleich auf … wenn es denn so wäre. Denn Marvpaul sind wesentlich innovativer als Kraftklub – die sollen bitte einfach nicht versuchen, etwas zu retten.

Video “Fange an”:

 

09.11.18 Earthloan + Guests (Rock, Alternative)

16.11.18 Michael Schrenk & The Moonband + Guests (Folk)

Video: “High Performer”

23.11.18 Cauterize + Guests (Metal)

Cauterize:

Walzende Death-Metal-Riffs, treibende Thrash-Rhytmen, schneidende Metal-Leads, groovende Bass-Lines und epische Melodien – all das verbinden Cauterize zu ihrem eigenständigen, abwechslungsreichen Stil irgend wo zwischen Thrash und Death Metal.Die Musiker kommen aus der ganzen Republik, trafen sich 2014 in München und begannen, aus unterschiedlichsten Einflüssen ihren eigenen Sound zu kreieren. 2015 fand die Band in der heutigen Besetzung zusammen und machte sich sofort mit Hochdruck daran, den Cauterize-Sound auf die Bühne zu bringen.Der Spass an der Musik und die Liebe zum Metal stehen bei Cauterize immer im Vordergrund. An Songwriting, Live-Performance und Studioarbeit stellen die vier Bandmitglieder hohe Ansprüche – sehen sich aber nicht als professionelle Musiker. Vielmehr als Metal-Fans, die aus Freude an der Musik jede Minute ihrer Freizeit opfern, um ihre Vision eines vielschichtigen, abwechslungsreichen Death- und Thrash-Metal-Sounds auf die Bühne zu bringen und auf gute, selbst produzierte Aufnahmen zu bannen.
Facing the Swarm Thought
FACING THE SWARM THOUGHT from Augsburg/Germany create a raw blend of chaotic blasts, grinding grooves and doom like spheres combined with aggressive, distressed vocals. Since the founding in 2007
and several lineup changes, the musical tastes of the different members,
which are settled in the fields of Metal, Doom, Hardcore and Sludge, lead to this evolution of sound, which finally has become manifest in the first album DAMNATI, recorded in 2010.
In 2011, FACING THE SWARM THOUGHT signed with AMPIRE Records. Two years later, FACING THE SWARM THOUGHT released their second album BRIDGES via AMPIRE Records, which takes on the atmosphere created on DAMNATI, but with a more catchy touch.
I set fire
Brenne für das, was du tust – oder lass es! I SET FIRE brennt für Musik mit unbändiger Energie. Mal derb, mal straight, mal melodisch aber immer heftig, katalysiert I SET FIRE das Gute wie das Schlechte zu einer fetten Party.
30.11.18 CD Präsentation: Whispers of the damned + Guests (Metal)

Whispers of the Damned

„Whispers of the Damned“ wurde 2013 in Germering als siebenköpfige Pagan-Metal Band unter dem Namen „Blodthrone“ gegründet. Nachdem man sich schnell von der flötenreichen Musik abgewandt hatte, trennte man sich von einigen Mitgliedern. Das verbleibende Trio benannte sich um und begann sich durch erste Kompositionen ihrem eigenen Stil zu nähern. Nach einigen Auftritten um den Jahreswechsel 2016/17 zog sich die Band in eine kreative Pause zurück, schrieb einige Lieder neu und veröffentlicht 2018 ihr Debut-Album „Burying the bleeding thrones“. Mit ihrem düsteren, doch gleichzeitig vielseitigen Sound vereinen die drei Jungs Jan, Tim und Moritz viele Elemente des klassischen norwegischen Black-Metals mit neuen, atmosphärischen Klängen und bieten so eine vielseitige Musikkulisse für jeden Fan des gepflegten Black-Metals.

 

07.12.18 Cordobar Bandabend mit u.a.: Earthloan, Outlaw Pariah (Rock, Metal, Alternative)